Es ist Zeit! Wie du das Getriebensein auskehrst.

„Es ist Zeit!“ Kennst du dieses Gefühl, wenn etwas in dir ruft „es ist Zeit“? Es ist Zeit für Veränderung, es ist Zeit für Aufbruch, es ist jetzt dran. Ein leises Kribbeln und die Gewissheit, dass die Entscheidungen, die du jetzt triffst, zum Besten für deine Entwicklung sind. Das Jahr 2019 zählt schon 8 Wochen. Wievielen dieser Momente von „Es ist Zeit für mich und fürs Wesentliche“ hast du dir schon Raum gegeben?

  • Wieviel Zeit hast du schon für dich in diesem neuen Jahr gehabt und hast ganz und gar zu dir gestanden?
  • Wieviele Momente der Stille, des Hineinfühlens in dich?
  • Wie oft hast du einfach mal am Tag geträumt, „gefaulenzt“ und die Glückseligkeit mit dir selbst und der Natur genossen?

Es ist Zeit für dich und deine immense Kraft. Etwas das nicht in Zahlen oder in Geld auszudrücken ist und niemand als du dir selbst schenken kannst. Die Momente, die nicht in Worte zu fassen sind und doch so viel zählen!

Im Strudel des Getriebenseins geht das JETZT und das „einfach nur mal für dich SEIN“ unter, und ich möchte dich mit dieser E-Mail ermutigen, Zeit für dich zu nehmen – eine Minute jetzt oder eine besondere Stunde oder einen freien Tag für Muße, Genuss und Kreativität. Ich möchte dich auch ermutigen, dich mit deinen Ängsten auseinanderzusetzen z.B. auch mit der Existenzangst (mehr unten dazu). 
Gerade bin ich in Hamburg und verbringe eine verlängertes Wochenende mit meinen Eltern und Kindern, um gemeinsam bei einem Musical Event (Mary Poppins) die Seele schweifen zu lassen.

Was gibt es Neues vom Inneren Dach?
1. Ab März 2019 gibt es nun auch die Fernmeditation immer am Montag und auch einen Vortrag „Raus aus dem Getriebensein“ am 17.3.2019. Die Einzelsitzungen und Seelengespräche bleiben weiterhin am Telefon, können aber auch bei Interesse an der Elbe oder im Grünen durchgeführt werden.

2. Seit dem 1.1.2019 konzentriere ich meine Liebe nun voll und ganz auf das Innere Dach und vertraue darauf, dass dies der richtige Weg für mich ist. Anstatt mich nur um mein „Business-Baby“ zu kümmern, habe ich mir in den letzten Wochen sehr viel Zeit genommen, für das, was unter meinem eigenen Dach los ist.

1. Wenn du einen großen Schritt gehen willst, sorge dafür, dass du dir Rückhalt, Geborgenheit und Schutz gibst. Sei dir selbst ein Zuhause.

Unterm Dach – Altes klären und Schwung in die Bude bringen

Im Januar war ich sehr mit dem Ausmisten alter Erbstücke und Kindheitserinnerungen beschäftigt. Dabei hat mir die liebe Karin Kemmerling geholfen. Als feinfühlige Architektin hat sich mich unterstützt, zu schauen, warum ich mich von zwei Familienmöbelstücken nicht trennen konnte, obwohl ich sie nie haben wollte (und doch „netterweise“ annahm). Jetzt sind die Kommode und der Teppich raus, die Wände neu gestrichen, eine neue Erlenkommode kam dazu und es fühlt sich einfach toll an, endlich nur noch Dinge im Haus zu haben, die zu „uns“ gehören und nicht zu vergangenen Tagen und Leben.

Schließlich kann ich auch mit meiner Familie über die Herzensliebe verbunden sein anstatt über vermeintlich hochwertige Möbel meiner Herkunftsfamilie.

2. Es ist wichtig, Dank und Ehre in ihrer puren Form zu praktizieren, ohne dass du dich selbst verbiegst oder einengst.

Innerer Impuls versus „Du musst doch etwas Vernünftiges machen“

Es war gut auszumisten, aber ich hatte auch so manches mal ein schlechtes Gewissen mich so intensiv auf mein Heim zu konzentrieren und nicht voll meiner Arbeit nachzugehen. Aber der innere Impulsder Freude war so stark, dass ich ihm sofort gefolgt bin, auch wenn der Verstand meinen Kopf immer wieder schütteln ließ. Dies war eine Entscheidung für mich und es fühlt sich richtig an, und mittlerweile ist auch auf Verstandesebene durchgesickert, dass es wirklich mal Zeit für eine sichtbare Veränderung war. 

3. Wenn du im inneren Zuhause „ankommst“, kannst du hinaus gehen und die Dinge auf dich zukommen lassen.

Mit der Verschönerung meines Zuhauses habe ich mir eine gute Grundlage für mein Inneres Dach-Projekt geschaffen bzw. hat sich durch die Arbeit mit meinen Klientinnen und Klienten seit Sommer 2018 so viel in mir selbst innerlich weiterentwickelt, das nun der Schritt war, auch äußerlich das Leben anzupassen.

Inneres Dach – die Geschichte einer Klientin

Ich hatte eine Klientin, die unbedingt mehr Sichtbarkeit mit ihrem Herzensbusiness wollte, aber irgendetwas in ihr war gehemmt. Sie wollte seit langer Zeit ihren ersten Newsletter schreiben, aber es wurde nie etwas. Im Seelengespräch zeigte mir ihre Seele ihre konkrete Angst, und ich sprach diese aus. Das löste eine enorme Erleichterung in der Frau aus, und wir konnten darüber offen reden und gleich wurde ihr klar, was ihr nächster Schritt war.

4. Kopf- und herzlose Entscheidungen machen dich glücklich und bringen dich näher zu dir.

Kopf- und herzlose Entscheidungen machen glücklich

Die Lösung: Die Angst war berechtigt! Die Angst wollte meiner Klientin sagen, dass es noch ein paar innere Schritte und auch äußere Schritte zutun gab, bevor sie in die absolute Sichtbarkeit springt. Erst als Herz und Verstand leer waren, es sich in ihr stimmig anfühlte, war es ihr möglich, die Entscheidung für sich zu treffen, all den lieben Menschen um sich herum von ihrer wunderbaren Arbeit zu erzählen. Denn: Sie hatte sich den inneren Raum erlaubt und äußerlich die passenden Rahmenbedingungen geschaffen.

Existenzangst – ja bitte! und wie ich da durchsprang

Zweifel, Angst, Unruhe … kommen, wenn du einen Sprung nach vorne machst. Ganz automatisch kommen dann Fragen oder Vorwürfe à la „War das richtig? Was das jetzt nötig? Vielleicht war es doch nicht richtig? Warum mache ich immer wieder so solche Dinge…?“ ….Eine Kette von Fragen. 

Die Angst war auch bei mir zu Gast. Zum 1.2. habe ich mich hauptberuflich mit dem Inneren Dach selbständig gemacht. Das bringt Freude, aber auch viele versteckte Ängste hoch. Existenzangst. Unsicherheit. Vor ein paar Jahren habe ich mir an diesem Punkt gleich wieder eine neue Festanstellung gesucht, aber mittlerweile weiß ich, dass diese Ängste nur eine Ablenkung des Geistes sind sich weiterzuentwickeln. Und an dieser Stelle habe ich einen Tipp für dich, wenn bei dir die Angst schon im Herzen pocht.

Das Pochen im Herzen

Schluss damit! Guck dir diese Gedanken in Ruhe an, was kann denn schlimmstenfalls passieren? Das Leben unter der Brücke? Schreib es auf oder sprich darüber. Ist da etwas Wahres dran oder sind das Anhängsel der Geschichte deiner Eltern oder Großeltern aus dem Krieg mit Verlusterfahrungen, bitterer Kälte, Hunger….oder ist es deine authentische Erfahrung?

Aufwachen – leichter als sonst

Momentan haben wir noch bis Sonntag Portaltage, d.h. der Zugang zur geistigen Weilt ist besonders offen, Zeit für Träumen, Nachdenken und Entscheidungen treffen. Triff mutige Entscheidungen, folge deinen Impulsen, mach das, was du für verrückt hältst und dann spring rein ins Vertrauen! Wenn du dich wehrst, zeigt sich das oft in heftigeren Scherzen als sonst. Der Körper will dich jetzt wachrütteln oder zum Nachdenken bringen.

Und die Moral von der Geschichte – sprich Pointe:

  • Lass das Getriebensein außer Haus: Wenn du etwas Neues machst (Business, Jobwechsel, einen mutigen Schritt…), dann sorge dafür, dass du dir genug Rückhalt gibst. Das fängt daheim bei dir an mit einer gemütlichen Couch und einem guten Bett. Sorge für dich. Sorge dafür, dass deine Orte und Räume dich automatisch auftanken lassen. Wenn du das selbst nicht schaffst, lass es andere für dich machen und schätze dies als Geschenk an dich selbst, als Zeichen der Wertschätzung und Dankbarkeit.
  • Schau dir das Getriebensein genau an und dann kehre es aus: Wenn dich Ängste, Zweifel, Sorgen überkommen, dann schaue sie dir ganz genau an. Entlarve sie und arbeite mit ihnen. Wenn dir die Distanz dafür fehlt, dann kann dir ein innere Dach dabei helfen. Dazu sprich mich gerne an.

Frieden kommt und bleibt nur, wenn wir mit uns im Frieden sind.

Carolin Schulz

Vertraue dir, du hast schon alles in dir!

Es grüßt dich Carolin vom inneren Dach
www.carolin-schulz.de